Freizeitblog – Schweden 2024

„Hej da!“ – Das heißt „Hallo“ auf schwedisch!

Herzlich willkommen auf dem Freizeitblog zur Sommerfreizeit des CVJM Jakobus und CVJM Petri. Wir berichten hier tagesaktuell über unsere Reise nach Schweden im Sommer 2024 und freuen uns über alle Grüße, Gedanken und Gebet!

Liebe Eltern – wir bitten um Verzeihung: „Tagesaktuell“, konnte man den Blog zuletzt nicht nennen. Wir liefern natürlich alle Tage nach – immer dann, wenn gerade Zeit ist. 🙂


11.07. – Tag 7: Tag ohne Zeit

Zwei große Kochtöpfe wanderten gestern beim Abendabschluss durch die Runde. Alle Zeitanzeiger auf dem Gelände wurden für 24 Stunden weggesperrt – totale Entschleunigung – einen Tag ohne Zeit!
Die erste positive Konsequenz daraus: Am nächsten Morgen war Ausschlafen angesagt! Die Frühaufstehenden trafen sich nach und nach im Speiseraum. Das Frühstück und Mittagessen wurde als ausgiebiges Buffet dargeboten, überall entwickelten sich Spielerunden, spontane Sportaktionen und auch das ein oder andere Nickerchen durfte nicht fehlen. Das Abendessen wurde dann nach demokratischem Prinzip eingeleitet (steht dein Löffel links, können wir noch warten, hast du Hunger, schmeißt du ihn in die nebenstehende Schale).

Nach dem vorgezogenen Abendabschluss konnten dann gegen 22:00 Uhr wieder alle Ihre Handys in die Arme schließen. Wobei – Entzugserscheinungen waren bei niemandem zu bemerken. Auch in diesem Jahr hat es sich definitiv wieder gelohnt und alle sind um eine zeitlose Erfahrung reicher!


10.07. – Tag 6: Tagesausflug nach Karlskrona

Bereits gestern wurden alle mit dem diesjährigen Freizeitshirt ausgestattet. Der Schriftzug „Halte fest worauf du hoffst“ in Anlehnung an Hebräer 11,1 ziert den Rücken des lässigen Oversize-Shirts.

In diesem Outfit konnte für den Tagesausflug schon nichts mehr schiefgehen – oder doch? Der Blick in den Wetterbericht verhieß nichts gutes. Morgens noch locker 25°, war es eher nach T-Shirt und kurze Hose zu Mute, das herannahende Gewitter veranlasste aber doch alle, Regensachen einzupacken.

Eine kurze Busfahrt später versammelten wir uns auf dem zentralen Platz von Karlskrona, gleich neben der Dreifaltigkeitskirche (die auch „Deutsche Kirche“ genannt wird). Anschließend konnten alle in Kleingruppen auf eigene Faust losziehen.

Ein besonderes Highlight war noch die Eisdiele „Glässiaren“ – Dort kann man keine Kugeln kaufen, sondern aus 35 verschiedenen zwischen 1-3 Geschmäckern wählen. „Kleine Portionen“ gibt es dort nicht. Das führt auch dazu, dass man mit 30 Minuten Wartezeit schonmal kalkulieren muss.

Schon bei zwei Geschmäckern bekommt man für umgerechnet 6 Euro unglaubliche 12 Kugeln Eis. Liebe Eltern – die Menge des dort konsumierten Eises überstieg locker den pädagogisch wertvollen Rahmen! Auf Nachfrage versicherten alle Beteiligten aber glaubhaft, dass niemand unter Bauchschmerzen leide!

So eine Gelegenheit zaubert selbst den großen Kindern noch ein schelmisches Grinsen aufs Gesicht. Aufgegessen haben alle – geschmeckt hats auch noch! Das Anstehen hat sich gelohnt!

Bei Abfahrt bot sich dann dieser furchterregende Anblick: Dicke schwarze Wolken hatten den Platz fast erreicht. Als die ersten Tropfen runterkommen, sitzen schon alle wieder fröhlich im Bus und präsentierten sich gegenseitig ihre Einkäufe und Erlebnisse. Obwohl es bei unserer Ankunft am Haus schon fast wieder aufgehört hat, lassen wir das geplante Lagerfeuer am Abend lieber ausfallen und schieben es auf einen anderen Tag. Wir sind dankbar um die Bewahrung an diesem aufregenden Tag!


09.07. – Tag 5: „Für wen hältst du mich?“ & ein sportliches Großereignis

In der zweiten Bibelarbeit haben wir uns mit dem Thema Identität beschäftigt. Wir haben versucht objektive und subjektive Aussagen voneinander zu unterscheiden und sind danach in ein Brainstorming zum Thema „Jesus“ übergegangen. Welche subjektiven und objektiven Aussagen kennen die Teilnehmenden in den Kleingruppen über Jesus? Mit Klebepunkten konnte man im Anschluss „seinen Senf dazugeben“ um einen geschriebenen Beitrag nochmal zu vertiefen oder zu diskutieren. Daraus haben sich wirklich interessante und tiefgehende Gespräche ergeben! Was ist für den einen selbstverständlich, worüber die andere vielleicht noch nie nachgedacht hat? Es wurde deutlich: Glauben, dass ist eine ganz direkte Beziehung zwischen dir und Gott. Echter Glaube kann nicht entstehen, weil es dir Mama/ Opa/ Freunde/ Betreuerinnen/ Relilehrer oder Pfarrerinnen auftragen. Du musst dich selbst damit auseinandersetzen und dir eine Meinung bilden. Dazu wurden wir abschließend von Matthäus 16,13-19 inspiriert: „Für wen hältst du mich?“ – fragt Jesus den Petrus, der mit ihm durch dick und dünn geht ist. Ein feuriges Bekenntnis kann der erwidern: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“ – daraufhin gibt ihm Jesus die bekannte Verheißung: Du bist der Fels, auf den ich meine Gemeinde bauen werde.

Bekanntlich jagt in diesem Jahr ein sportliches Großereignis das Nächste. Vor EM und Tour de France müssen sich die olympischen Sommerspiele von Ronneby keinesfalls verstecken! Mindestens genau so viel sportliche Brillanz, locker doppelt so viel Ehrgeiz und garantiert frei von Korruption (welches Sportereignis kann das heute noch von sich behaupten?)!

Der heutige Platz für unseren täglichen Abendabschluss – ein kleiner Inselausläufer, der auf drei Seiten von Wasser umgeben ist.

08.07. – Tag 4: Rettung, Fotorallye und ein lehrreicher Abend

Kurz nach dem Frühstück können wir aufatmen, Ingrid, die Hausbeauftragte, die eigentlich nur kurz was aus dem Büro holen wollte, zeigt uns eine versteckte Sicherung, die zur Spülmaschine gehört. ENTWARNUNG! Der Küchendienst macht wieder Spaß!

(Symbolbild: Spaß beim Küchendienst)

Bei der Fotorallye am Vormittag gab es jede Menge kreative Aufgaben per Foto festzuhalten – eine ganz kleine Auswahl:

Abends gab’s dann beim Quiz Knobelaufgaben zwischen „EM-Bibel-Mitarbeiter & Scherzfragen“ zu lösen. Siegerteam: DSC (DieSuperCoolen – nicht zu verwechseln mit lokalen Sportvereinen).

Gute Nacht!


07.07. – Tag 3: Aufbruch

Nach einem Schauer in der Nacht begrüßt uns am neuen Morgen die wärmende Sonne. Zur einleitenden Bibelarbeit verteilte sich die Kleingruppen aber in die vielen Gruppenräume. Thematisch wollen wir uns in der gesamten Zeit mit Geschichten rund um Simon Petrus auseinandersetzen, der heutige Einstieg war schon wirklich inspirierend und zeigte, dass viele Teilnehmende schon echt fit im Umgang mit der Bibel sind!

Bis zum Mittag war der Rasen wieder gut getrocknet und konnte ausgiebig bespielt werden.

Am Nachmittag boten die Mitarbeitenden zahlreiche Workshops an. Bogenschießen, Kartenspiele, Wanderung, Kerzen gestalten, Baden gehen – ganz nach eigenem Gusto!

Abends spielten wir die „Mario Party“ – eine Reihe von actionreichen Spielen und jeder Menge Chaos!


06.07. – Tag 2: Anreise

Pünktlich um Mitternacht schallt ein Geburtstagslied durch den Bus! Herzlichen Glückwunsch liebe Wiebke – ein gesegnetes neues Lebensjahr!

Gleich zwei Mal setzten wir in der Nacht mit einer Fähre über, an der frischen Luft konnten wir den wunderschönen Sonnenaufgang über dem Meer bewundern.

12:30 Uhr: Ankunft! Strahlender Sonnenschein und gestriegeltes Haus mit gepflegter Außenanlage begrüßen uns. Schnell werden die Zimmer bezogen und die Frühstücksdosen geleert. Wir fühlen uns schon heimisch!

Einige Wagemutige weihen schon den Badesteg ein – kühl aber erfrischend!

Nach dem Abendessen erfährt uns der Supergau. Die Industriespülmaschine hat den Geist aufgegeben! Und das nach einem so langen Tag. Da fiel das Ärmel hochkrempeln besonders schwer! Am Ende stand aber doch alles wieder sauber verräumt im Schrank.

Am Abend standen dann Kennenlernspiele auf dem Plan. Muss ja…würden der ein oder andere vielleicht sagen! Allerdings war es gar nicht mal so leicht, bei 42 Teilnehmenden den Überblick zu behalten! Es bleibt also eine Lernreise!

Danach aber schnell ab ins Bett – das war ein langer Tag!


05.07. – Tag 1: Riesentruppe geht auf Tour

21:30 Uhr: Mit hängenden Köpfen schart sich eine Menschenmenge vor dem Gemeindehaus der Jakobuskirche in Bielefeld zusammen. Verloren – gegen die Spanier.. Deutschland ist raus. Ein Auge weint heute definitiv!
Überraschend schnell bessert sich aber die Laune, als die ersten bekannten Gesichter aufeinandertreffen. Aus den Jugendgruppen und von der letzten Sommerfreizeit haben sich viele Teilnehmende wieder angemeldet! Etwa 40% „Wiederholungstäter“, die schon ganz genau wissen, was sie erwartet. Und auch viele neue Gesichter gesellen sich nach und nach dazu.
22:30 Uhr: Abfahrt! Ganz schön spät für eine Abfahrt, aber bei der Aufregung ist an Schlaf sowieso noch nicht zu denken.
23:40 Uhr: Die zweite Gruppe aus dem Kalletal steigt zu – auch ein CVJM – da teilen wir natürlich gerne unsere Sitzplätze!
00:00 Uhr: Erste Spielerunden etablieren sich, hier und da werden schon Snacks gedealt, einige Fußballfans haben das Abendspiel verfolgt und spekulieren schon über die sichersten Tipps für das weitere Turnier.

Überraschend schnell: Tag 1 – vorbei!

Wobei: Zwei Unermüdliche sind uns schon weit voraus! Leonie und Julien sind mit einem Bulli vorgefahren und sind schon vor Ort – echter Luxus, denn so können die beiden morgen in aller Ruhe das Mittagessen vorbereiten.

5 Kommentare

  1. Marianne Renz-Knappe sagt:

    Hallo ihr Lieben,
    wir freuen uns sehr, dass ihr gut angekommen seid. Genießt die beeindruckende schwedische Landschaft und alles, was ihr miteinander unternehmen wollt. Wir wünschen euch eine interessante und erlebnisreiche Zeit…
    …und danke, dass wir euch im Blog ein wenig zuschauen können!
    Ganz liebe Grüße, Marianne

  2. Was macht die Spülmaschine? Immer noch außer Betrieb?

  3. Ganz tolle Fotos und ich wünsche allen noch ganz viel spass

  4. Hey das sieht klasse aus, freut mich total das ihr so viel Spaß habt ☺️

  5. Ransiek, Beate und Jürgen sagt:

    Hallo liebe CVJM’lerInnen, heute war bei uns Marianne Renz-Knappe zu Besuch und hat uns die gute Nachricht überbracht, dass wieder einmal eine Freizeit stattfindet. Wir wünschen Euch eine ausgefüllte und erlebnisreiche Zeit, miteinander und Offenheit für Begegnungen mit dem treuen Freund und Begleiter Jesus. Liebe Grüße aus dem Süden Deutschlands, Straubenhardt-Schwann. Beate und Jürgen Ransiek

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