Kroatien 2023 – Freizeitblog

Liebe Eltern, liebe Freunde und Freundinnen der CVJM-Arbeit, an dieser Stelle berichten wir über unsere Sommerfreizeit nach Medveja, Kroatien! Wir freuen uns über Grüße und Anmerkungen all derer, die in den nächsten 12 Tagen an uns denken.


Liveticker zur Rückfahrt:

Abfahrt 18:50

Geplante Ankunft: 9:20 Uhr

Tja, was soll ich schreiben? Diese Männer wissen, wie man Bus fährt. Keine Staus, keine Verzögerungen, die Straße gehört uns!

Das Navi sagt Punkt 9:00 Uhr. Es wird aber 9:20 Uhr, weil wir vorher für unsere letzte Verabschiedungsrunde einen kleinen Stopp machen. Dies hat den Vorteil, dass bei der Abholung alle schneller loskommen!


Tag 12 // 05.07. Der ganze Tag ein Geschenk

Der letzte Tag einer Freizeit verspricht üblicherweise eine seltsame Atmosphäre. Irgendwas zwischen vertrauter Gemeinschaft und Aufbruchstimmung. Das Camp muss früh übergeben werden, damit die nächste Gruppe einziehen kann. Irgendwo außerhalb muss gewartet werden, bis der Bus abfährt.

Nicht so in diesem Jahr. Die nächste Gruppe kommt erst in einer Woche und so konnten wir den Tag viel entspannter angehen. Ein echtes Geschenk! Kein überhasteter Aufbruch, viel Zeit für Abschiede und Aufräumarbeiten.

Eine alte Freizeitweisheit zufolge ist die Müdigkeit im Bus der größte Trumpf für guten Schlaf. Nicht nur deshalb startete der Tag aber vor dem Aufräumen anders als sonst. Eine mittelgroße Gruppe stellte sich die Wecker auf 4:55 Uhr um den Sonnenaufgang vom Strand aus anzuschauen! Ein wirklich toller Anblick, der das frühe Aufstehen bezahlt gemacht hat!

Morgens wurden zunächst die Zelte und der Platz aufgeräumt. Alles klappte wunderbar und reibungslos. Nach getaner Arbeit trafen wir noch auf einen alten Bekannten: Pavel wollte sich noch von uns verabschieden und uns einen Reisesegen mitgeben. „Du bist ein geliebtes Kind Gottes“ sprach er jedem von uns zu und schüttelte jedem einzeln die Hand. Auch Waldo verabschiedete sich später ganz persönlich und individuell von Allen (frei wählbar zwischen: High 5, Segenszeichen, Kopfnuss oder einer Unarmung). Die Herzlichkeit, die uns hier die gesamte Zeit über zu Teil wurde, ist einfach wunderbar.

Am Mittag waren wir im Restaurant des Campingplatzes essen. Die Küche bereitete für alle eine leckere Auswahl vor. Und das Beste? Niemand musste spülen!

Im Anschluss trafen wir zum wirklich letzten Programmpunkt zusammen, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst vorbereitet hatten. Endlich konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mal so richtig glänzen und an den Spielen teilnehmen.

Pünktlich um 19:00 Uhr fuhren wir ab. Wehmütig aber gut gelaunt!

Tag 11 // 04.07. Time to say Goodbye

Am Morgen trafen sich die Kleingruppen bei der Bibelarbeit ein letztes Mal. Dabei ging es um die Berufung und den Auftrag, den Christinnen und Christen haben. Dazu haben wir uns mehrere Bibelstellen zum Thema angeschaut. Vom Vorbild der Urgemeinde (Apostelgeschichte 2, 42-47) über den Missionsbefehl (Matthäus 28, 18-20) bis zum Auftrag, die Schöpfung zu bewahren (1.Mose 2,15) und weiteren Stellen. Davon ausgehend erarbeiteten die Kleingruppen konkrete Vorschläge für ein Projekt in den Sommerferien, dass zu diesem Auftrag passt (nebenstehend Mal ein Einblick). Für zwei Formate wurden konkrete Verabredungen getroffen und Interessenten konnten sich für mehr Informationen melden. Es macht echt Mut für die Zukunft, mit so aktiven junge Menschen zusammen unterwegs zu sein.

Am Abend dann wurde bei der großen Abschlussshow noch einmal alles abgefeuert! Wie gut können wir uns gegenseitig einschätzen? Nach dem Spielprinzip: „Mein Team kann“, setzten die Teams in vielen Minispielen auf „ihren“ Kandidaten. Außer Spielen mit Drehwurmgarantie (möglichst viele Umdrehungen um den Milchkarton) waren Geschick (Kartenweitwurf) und Präzision (Faden ins Nadelöhr einfädeln) gefragt. Beim Abendabschluss erzählte Matthias von Josef (dem Träumer) und wie Gott auf seinem wechselhaftem Lebensweg an seiner Seite war. Mit Gott durch dick und dünn, dazu wurden wir ermutigt.

Tag 10 // 03.07. Rätsel und ein besonderer Abend

Besorgte Leserinnen und Leser meldeten sich, wo die Blogeinträge der letzten Tag sind! Die harte Realität, der Strand lockte zuletzt sehr, war er doch die vergangenen Tage immer zu kurz gekommen. Jetzt, auf der Rückfahrt hat’s Zeit, die Berichte nachzuholen.

Am Montag gab es morgens diverse Fälle von Sabotage auf dem Campingplatz aufzuklären! Wer versucht hier, die Betreiberin Aneta in den Ruin zu treiben? War es Matej, der faule Weltenbummler, der den Platz eigentlich in Schuss halten sollte? Oder der hochgebildete und renommierte Psychiater Dr. Markovic, der nach einem Nervenzusammenbruch hier etwas Ruhe sucht? Und was hat der windige Immobilienhai Vinko damit zu tun, der seit geraumer Zeit ein Auge auf den Platz geworfen hat und alle faulen Tricks kennt, um den Wert eines Grundstücks zu mindern?

Nach einem freien Nachmittag feierten wir Abends einen besonderen Gottesdienst. Nach einigen Liedern und erklärenden Worten, gab es die Gelegenheit, dich frei an Stationen mit dem eigenen Glauben auseinander zu setzen. Man konnte zum Beispiel einen Brief an sich selbst schreiben, der in drei Monaten zugestellt wird. Oder einen Stein mit einem Lieblingsvers verzieren. Aber auch eine Bekenntnisstation, an der man ganz persönlich aufschreiben konnte, was uns von Gott trennt um es anschließend zu verbrennen als Zeichen der Vergebung, die Gott für jeden von uns bereit hält. Ein wirklich intensiver Abend, an dem viele junge Menschen einen wichtigen Schritt in ihrer ganz eigenen Gottesbeziehung machen konnten.

Tag 9 // 02.07. Tag ohne Zeit

Achtung, ihr Kind ist heute offline!-

Am gestrigen Abend wurden alle technischen Geräte und Zeitanzeiger eingesammelt (von Teilnehmenden und Mitarbeitenden) und fest verplombt. Nicht, weil hier ein großes Problem mit der Handynutzung der Teilnehmenden vorliegt, sondern um für einen Tag die taktgebende Zeit aus dem Camp zu verbannen. Nach anfänglichem Schrecken wurde den Teilnehmenden klar: Ohne Uhr können uns die Mitarbeitenden auch nicht ins Bett schicken oder wecken! Richtig, und dass ist auch gut so. Nach so viel Programm haben sich alle Mal eine Runde ausschlafen verdient.

Nur der einsame Blogschreiber behält sein Handy für Notfälle (Nr.: xxxx/xxxx7067) und um vom Tag zu berichten.

Beim Tag ohne Zeit war erstmal Schlafen angesagt – bis wann wusste niemand, alle Uhren wurden schließlich abgegeben. Es bildeten sich hier und da Kleingruppen, die zum Strand gingen, Kupp und Kartenspiele spielten oder sich Perlen auf Armbänder fädelten. Es wird für immer ein Rätsel bleiben wann das Frühstücksbuffet zum Mittagsbuffet wurde, es durfte die ganze Zeit gegessen werden. Der Tag durfte frei gestaltet werden, zu einer Zeit sprangen die Teilnehmenden mit Freude von einem Felsen aus ins Meer, zu einer anderen vergnügten sich ein paar von ihnen auf einer Wasserhüpfburg-Landschaft. Da wir ohne Handys auch auf Musik verzichten mussten, wurde kurzerhand die Gitarre ausgepackt und zusammen gesungen. Als genug Menschen hungrig waren, begann der Küchendienst das Abendessen zuzubereiten. Eine ungewisse Zeit später durften sich, nach dem gemeinsamen Abendabschluss alle ihre Handys wiederholen. Die Wiedervereinigung gestaltete sich teils begeistert, teils ohne wirkliches Interesse das technische Gerät überhaupt wiederzubekommen. Allerdings waren sich alle einig, dass es sich beim Tag Ohne Zeit, um ein spannendes Experiment gehandelt hat.

Hannah, 17

Vom Tag ohne Zeit gibt es keine Bilder, dass wäre ja gemein, so mit einem Handy rumzuwedeln. Stattdessen gibt’s ein Gruppenbild von unserem Städtetrip!

Tag 8 // 01.07. Du musst hart sein, wenn der Himmel weint…

Der morgen begann eigentlich ganz normal. Pfannkuchenteig wurde mit einem Betonrührer angemischt.. Freizeitalltag eben! Der besondere Anlass war der Tagesausflug nach Pula, der am Mittag beginnen sollte.

Pünktlich zur nächsten Bibelarbeit gab es jedoch einen anhaltenden Wolkenbruch. Der Küchendienst wurde kurzerhand mit dem Schirm vom Spüldienst eskortiert.

In der Bibelarbeit lernten wir, welche Zusagen Gott an uns macht und wie er über uns denkt. Dazu lasen wir in Kleingruppen einzelne Verse und diskutierten im Anschluss darüber.

Pünktlich um 13:00 Uhr sammelte uns ein Reisebus ein, der uns die kurvige Küstenstraße (sagenhaftes Panorama!) entlang nach Pula bringen sollte. Dort angekommen wurden Kleingruppen gebildet und anschließend die Stadt nach eigenem Interesse erkundet. Der Himmel war übrigens wieder strahlend blau. Gott hat gutes Timing! Auf der Rückfahrt wurden stolz die erworbenen Souvenirs und Schätze präsentiert.

Tag 7 // 30.07. Der Tag dazwischen

Wer gestern noch nicht genug vom Meer bekommen hatte, der stürzte sich heute beim Frühschwimmen vor dem Frühstück ins kühle Nass.

In der Bibelarbeit haben wir über unsere Handy und Socialmedia-Nutzung. Eine Welt voller falscher Vorbilder… Wie können wir damit umgehen? Wo merken wir, dass uns das gar nicht gut tut? Wovon wollen wir in Zukunft mehr sehen?

Am Nachmittag gab’s Strand, Kubb und Kreatives. So sieht bei uns „Pause machen“ aus!

Am Abend ging’s bei „Stratego“ dann sportlich zu. Wichtigste Regel: In der Fortbewegung muss immer ein Fuß am Boden bleiben! Darüber hinaus waren bei diesem Schmuggelspiel alle Tricks und falschen Kniffe erlaubt!

Tag 6 // 29.06. Eine Seefahrt, die ist lustig!

Heute ging es etwas früher raus, denn wir stechen in See!

Mit einem kleinen Boot ging es hinaus aufs Wasser in Richtung der Insel Cres. Wobei, garnicht mal soo klein, denn die „Paraguayano“ bietet nicht weniger als vier Decks! Bei kalten Getränken und guter Musik liefen wir mit Volldampf aus.

Erster Stopp war nach etwa 1 Stunde Fahrt das kleine Dörfchen „Beli“ (das heißt „weiß“) auf der Insel. Nur ein Restaurant und ein Souvenirstand zeigen: Das hier ist nicht unbedingt ein Touristenhotspot. Sowas mögen wir. Dadurch bleibt der Ort authentisch und die Preise erschwinglich (vereinzelt wurde das Taschengeld sogar für ein zweites Eis investiert). Wer mochte, verbrachte die Zeit am Strand, eine kleine Gruppe nahm aber auch den etwa 20-minütigen Aufstieg zur Altstadt von Beli auf sich:

Kleine, verwinkelte Gassen, alte Mauern, Honig vom örtlichen Imker und ein fantastischer Ausblick waren der Lohn.

Als wieder alle pünktlich am vereinbarten Abholort waren dann der Schreck: Beim Boot versagte die Elektrik! Nichts ging, gestikulierte uns die Besatzung. In 15 Metern Entfernung dümpelte das Boot hilflos vor der kleinen Hafenanlage vor Anker. Man müsse ein neues Boot holen, dass würde jetzt so drei Stunden dauern, so der Kapitän. Also warten… Wenigstens hatten wir Zeit, unsere mitgebrachten Lunchpakete zu vertilgen.

Dann plötzlich setzte sich das Boot doch in Bewegung! Mit einiger Verpätung brachen wir bei Schnittchen und kühlen Getränken auf zum unserem zweiten Stopp, einer einsamen Bucht auf der anderen Seite der Insel, die nur per Boot zu erreichen ist. Dort konnten alle nochmal ausgiebig schwimmen und die fischreiche Unterwasserwelt erschnorcheln. Hier und da versteckte sich sogar eine Anemone zwischen dem steinigen Boden.

Den Abendabschluss verbrachten wir am Strand. Im Schein der Fackeln sangen wir gemeinsam und hörten im Rückblick auf den Tag vom Glauben als Anker, der auch in den stürmischen Zeiten des Lebens Halt gibt.

Tag 5 // 28.06. Kräuter und das schnelle Geld

Trotz 5 Stunden Dauerregen waren am Morgen tatsächlich alle Zelte trocken!

In der morgendlichen Bibelarbeit (BA) sind wir im Schnelldurchlauf biblische Helden von Mose bis Jesus durchgegangen. Oberthema: An wem können wir uns ein Vorbild nehmen? An wem lieber nicht? Für wen sind wir aufgrund der Dinge, die wir gut können möglicherweise selbst ein Vorbild?

Am Nachmittag haben wir etwas besonderes erlebt. Pavel, ein Gärtner, der auf dem Campingplatz für etwas Ordnung sorgt hat von Waldo gehört, dass wir eine christliche Jugendgruppe sind. Gerne wollte er den Jugendlichen etwas von seiner Heimat zeigen und so machten wir uns auf zu einer Wildkräutersammlung. Pavel, der kein Wort Deutsch oder Englisch spricht, zeigte uns dabei besondere und auch ganz gewöhnliche Pflanzen und wozu sie gut sind. Mit Holundersirup und Ampfer, Zitronenmelisse und Johanniskraut, Lorbeer und Rosmarin sind nur Einige zu nennen.

Von Pavel, der auch Christ ist, lernten wir noch einen Brocken kroatisch, nämlich einen christlichen Gruß: Hvala Jesu i Maria (Danke Jesus und Maria); das wird hier wie „Grüß Gott“ genutzt. Pavel war sehr interessiert und gerührt und wollte am Ende auch noch eine kleine Erinnerung an unseren gemeinsamen Ausflug in Form eines kleinen Briefes.

Am Abend öffnete das Casino zum goldenen Pegasus seine Pforten. Eine ganz exklusive Veranstaltung nur für die absoluten Highroller. Beim Pferderennen, Hausnummernwürfeln und Roulette würde das Geld verzockt und fette Gewinne eingefahren. Die ganz Lebensmüden traten beim Armdrücken gegen Ivan, den Bären von Medveja an. Man munkelt, einer habe ihn an diesem Abend bezwungen und damit einen fetten Gewinn gemacht.

Tag 4 // 27.06. Ruhe (vor dem Sturm?)

Ohne viel drum herum gibt’s hier erstmal wie kleine Impressionen von gestern, wie versprochen!

Der heutige Tag startete dann total entspannt. Die Mitarbeitenden stellten im Morgenworkshop ihre liebsten Karten- und Würfelspiele vor. Perfekt geeignet, um sich in der Mittagshitze lässig die Zeit zu vertreiben. Alles natürlich ganz fair für Neueinsteigende… Eine kleine Truppe ist ganz versessen darauf, Skat zu lernen, aber das ist dann doch nicht so Mal eben erklärt, finden wir zumindest und so wird diese Fortgeschrittenenrunde auf einen anderen Tag verschoben.

Man muss sich schon wundern, was für eine Atmosphäre hier nach drei Tagen herrscht. Für viele ist es der erste Urlaub ohne Eltern und alle kennen sich eigentlich erst ganz kurz – gleichzeitig fühlt es sich schon so vertraut und ehrlich an, wie wir miteinander umgehen. Hier bilden sich kleine Spielerunden, zu denen alle eingeladen werden, dort wird beim Küchendienst freiwillig ausgeholfen. Mitarbeitende werden über die freie Nachmittagszeit mit ehrlichen und tiefgehenden theologischen Fragen gelöchert…

An dieser Stelle schon herzlichen Dank an alle Zuschriften und Kommentare, die uns schon erreicht haben. Wir lesen jede einzelne und teilen sie in der Runde. Das motiviert!

Am Abend geht’s ans Knobeln! In 6 Kategorien gilt es zu rätseln was die Stifte hergeben. Satte 16 Bonuspunkte können gleich zwei Teams für die korrekte Aufzählung aller Bundesländer und ihrer Hauptstädte abstauben! Das Siegerteam hat eine praktische Trophäe eingeheimst – Bild gibt’s bei Benutzung!

Pünktlich zum Abendabschluss gegen 22:30 Uhr bricht Regen los – der bis jetzt (1:15 Uhr) anhält. Schnell alles runter von den Leinen und alle Schotten dicht! Waldo hat ganze Arbeit geleistet, bisher lässt sich der Regen in den Zelten ausgezeichnet aussitzen. Beim alltäglichen Abschluss der Mitarbeitenden stimmen wir „Praise you in this storm“ an. Wer es nicht kennt, für den gibt es hier eine Hörversion:

Tag 3 // 26.06. So beginnt es also…

Alle Daheimgebliebenen mussten heute vergeblich an ihren Empfangsgeräten auf ein Lebenszeichen von uns warten… Gerade einmal der dritte Tag und schon bricht die Informationskette? Das könnte am vollen Tagesprogramm gelegen haben! Nach dem Frühstück haben wir uns das erste Mal zur Bibelarbeit getroffen. Nach spielerischem Kennenlernen (Wer kann die anderen am besten Anflunkern?) sind wir aufs Wesentliche gekommen: Wer bin ich eigentlich? Manchmal haben wir das Gefühl eine emotionale Maske aufsetzen zu müssen, weil wir glauben, dass andere Menschen in der Schule, Familie und im Freundeskreis es eben erwarten. Es ist tröstlich zu wissen:

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.

1.Samuel 16,7

Nach der Bibelarbeit ist vor dem Mittagessen. Hierbei gibt es zu berichten:

  • Der eingeteilte Küchendienst ist so fit, dass der Küchenchef zum ersten Einkauf losfahren kann.
  • Enorm motiviert wird sogar eine Speise aus Haferflocken und Milch zubereitet. Das nannte sich früher Haferschleim. Heute heißt es Porridge (gesp. Por•ritt•sch). Klingt besser, oder?

Am Nachmittag dann geht es wieder an den Strand. Nach kurzer Erfrischung wurden einige Strandspiele angestoßen. Es ließen sich einige der weltbesten Meerwasser-Steineflitscherinnen, Rundstein-Hochstapelenthusiasten und Wassereimerohnehilfsmittelbefüllerinnen küren!

Und auch Abends gab es noch einmal Programm. Mario und Luigi (und ihre Teams) müssen Prinzessin Peach aus den Klauen des schurkischen Bowser (gesp. Bau•seer) befreien! In Minispielen müssen Punkte zu ihrer Auslösung erspielt werden.

Schonmal vorab: Spaß gehabt – Prinzessin gerettet – Bilder werden nachgereicht!

Tag 2 // 25.06. Erkundungen

Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus! Gegen 10 Uhr schlängelt sich der Bus an der Uferpromenade der Opatija entlang. Eine Bucht schöner als die andere! Eine einzelne Straße verbindet alle kleinen Küstenorte miteinander. Dann biegen wir rechts in den kleinen Campingplatz ein. Sofort wird klar: Hier haben wir einen echten Schatz entdeckt! Mit nur etwa 100 Plätzen hat er so gar nichts von den riesigen Anlagen mit Pool, die wir sonst auf den Freizeiten gewöhnt sind. Freundlich begrüßt uns unser Campmitarbeiter Waldo und führt uns über den Platz. Rechts und links von massiven Felsen gesäumt, ist der ganze Platz schön schattig durch enge Baumbepflanzung. Aus den anliegenden Bergen wird der Platz mit frischem Quellwasser (!) versorgt. Kroatien ohne Chlorgeschmack… Verrückt… Unser Camp wurde gerade erst für uns hochgezogen, Erstbezug! Die Zelte duften nach Neuwagen (Trick 17 von Waldo gegen den typischen Zeltmuff) und so werden die Kabinen schnell gestürmt. Alle scheinen die Fahrt ganz gut vertragen zu haben. Erste Grüppchen bilden sich, Kartenspiele werden ausgepackt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einer Siesta unter Lorbeerbäumen geht’s endlich an den Strand. Ab ins kühle Nass!

8:50 Uhr und nur noch 70 Kilometer auf dem Navi. So angenehm läuft es selten!

Tag 1 //24.06.2023 – Anreise

Endlich ist es so weit! Alle Kisten und Koffer sind gepack und alle haben es pünktlich zur Abfahrt geschafft. Der eitle Sonnenschein macht es gar nicht so leicht, alles stehen und liegen zu lassen. Erträglicher macht den Abschied aber die Luxuslimousine von einem Reisebus, die ebenfalls pünktlich vorfährt. „Das exklusivste Modell in der Flotte“, wie unser Busfahrer erklärt. Drei Sitze pro Reihe, sagenhafte Beinfreiheit, super nette Busfahrer… So lässt es sich reisen!

Erste Pause gegen 22 Uhr vor Nürnberg, der Verkehr fließt bislang äußerst gut!

Der Sonnenaufgang gegen 5/6 Uhr im österreichisch-italienischen Gebirgspanorama ist wirklich wunderschön. Die hohen Gipfel werfen noch ihre langen Schatten und versperren dabei zwischendurch den Strahlen die Sicht. Und so erleben wir viele kleine Sonnenaufgänge, immer wenn die Sonne wieder einen neuen Berg erklimmt.

7 Kommentare

  1. Habt eine wunderbare und gesegnete Zeit und lasst es euch gutgehen!⛱ Liebe Grüße von Susanne und Günter ‍♀️‍♂️

  2. Viel Freude, Kraft und Segen wünschen wir Euch und eine Gemeinschaft, die Jesus selbst bewirkt und die Vertrauen für ein ganzes Leben schenkt. Wir beten für Euch.
    Alles Liebe von Anette und Heinrich

  3. Hört sich soo gut an- habt eine gute Zeit für Leib und Seele
    Grüße von Elke und Jörg

  4. Euch eine gesegnete und gute Urlaubs Zeit.

  5. So eine Freizeit kann lebenslange Freundschaften schaffen. Mit Gott, mit lieben Menschen und… mit mir selbst.
    Bei mir ist das seit 39 Jahren so.
    Es sei euch auch gegönnt und gewünscht.
    Liebe Grüße
    Jörg

  6. Mega schön und habt noch viel spass

  7. Danke für die tollen Berichte. So waren wir irgendwie mit dabei. Bewahrt euch die schönen Erlebnisse und Momente. Und hoffentlich wirkt die Freizeit noch lange nach… Allen noch einen erholsamen Sommer. LG Susanne und Günter

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